Schon vor vielen Jahren hatte Woringen die Teilnahme an der Dorferneuerung beantragt. 1997 kam die Bestätigung, daß Woringen in die Startphase eintritt.
Im November 1997 fand in der Schule für Dorfentwicklung in Thierhaupten bei Augsburg das erste Seminar für Dorferneuerung und Dorfentwicklung für uns Woringer(innen) statt. Viele interessierte BürgerInnen waren dabei und hörten einiges über Dorferneuerung und Dorfentwicklung.
Einige Besprechungen und Diskussionen im Gemeinderat und in den bereits bestehenden sechs Arbeitskreisen folgten. Schließlich stellten sich in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung am 28. März im Adler 6 Planer vor, die sich darum bewarben, uns in der Startphase zu begleiten. Nach interessanten Vorstellungen dieser Fachleute wählte der Gemeinderat nach einer ausgiebigen Diskussion unseren Planer, den Babenhausener Architekten Peter Kern, aus, der uns seitdem begleitet.
Am 21. April traf sich der Gemeinderat mit Herrn Kern zu einer Vorbesprechung der Bürgerversammlung, bei der Ablauf und Sinn der Dorferneuerung allen interessierten Bürger(innen) vorgestellt werden sollten.
Diese Bürgerversammlung fand dann am 4. Mai im Adler statt. Planer Kern erklärte Sinn und Ablauf der Dorferneuerung. Dabei wurde klar, daß das Wichtigste für eine erfolgreiche Dorferneuerung (oder Dorfentwicklung) das Mitmachen ganz, ganz vieler Bürger(innen) ist.
Im Anschluß an die Ausführungen des Planers wurde für jeden Arbeitskreis eine Liste durchgegeben, in die sich jeder eintragen konnte. Letztendlich sind so 6 Arbeitskreise entstanden, die auch schon einige Mitarbeiter(innen) verzeichnen können. Am 28. Mai trafen sich diese Arbeitskreise zum ersten Mal, um ihre jeweiligen Sprecher und Protokollführer zu wählen und sich eine erste Stoffsammlung für mögliche Aufgaben anzulegen.
Inzwischen sind einige Projekte fertig gestellt, andere in Planung und Arbeit. So wurde im Jahr 2002 das Rathaus gründlich renoviert und saniert, 2004 konnte der Geschichts- und Kulturlehrpfad eröffnet werden, 2004 der Landwirtschaftslehrpfad und die Freizeitanlage mit einem Skater-, Hockey-, Inline- und Beachvolleyballplatz. Bei all diesen Projekten waren Arbeitskreise und Bürger/innen mit sehr, sehr viel Engagement und Eigenleistung beteiligt. Die Zellerbachstraße mit Bachöffnung wurde inkl. Bachöffnung neu gestaltet, ebenso der Kreuzungsbereich Memminger/Kempter/Zellerstraße. Südlich der Kirche wurde im Rahmen des Kindergartenneubaus mit Hilfe der Dorferneuerung ein Bürgerforum gebaut. |